3D-Handscanner mieten oder kaufen – die entscheidende Frage
Du siehst dir unseren Shop an und fragst dich:
Brauche ich wirklich einen eigenen 3D-Handscanner – oder reicht es, ihn zu mieten?
Das ist nicht nur die richtige Frage. Es ist die wichtigste.
Denn bei 3D-Handscannern entscheidet nicht der Gerätepreis, sondern die Gesamtkosten und das Risiko, das du dir einkaufst.
Die kurze Antwort vorweg:
Für die meisten Unternehmen ist 3D-Handscanner mieten die deutlich intelligentere Entscheidung.
Die unbequeme Wahrheit: Der Scanner ist nicht das Teure
Ein professioneller 3D-Handscanner wirkt auf den ersten Blick bezahlbar:
- Handscanner (z. B. Artec Eva oder vergleichbar): ca. 6.000–9.000 €
Damit ist es aber nicht getan. Der Scanner ist nur der Einstieg – nicht die Gesamtlösung.
Die realen Kosten eines gekauften 3D-Handscanners
Sobald du den Scanner produktiv einsetzen willst, entstehen weitere Kosten, die häufig unterschätzt werden:
- Scan- & Processing-Software: 2.000–3.000 € / Jahr
- CAD- / Reverse-Engineering-Software (realistisch): 1.500–2.500 € / Jahr
- Kalibrierung & Wartung: 600–1.200 € / Jahr
- Schulung & Einarbeitung (einmalig): 1.500–2.500 €
- Zubehör (Targets, Turntable, Stative): 800–1.500 € einmalig
Total Cost of Ownership – Jahr 1
Realistisch: ca. 13.000–18.000 € im ersten Jahr
Das entscheidende Detail:
Der eigentliche Scanner macht weniger als die Hälfte dieser Kosten aus. Der Rest fällt an – egal, wie selten du das Gerät nutzt.
Laufende Fixkosten ab Jahr 2
Auch nach dem Kauf bleibt der Scanner kein Selbstläufer:
- Software-Lizenzen: 3.500–5.000 € / Jahr
- Wartung & Kalibrierung: 600–1.200 € / Jahr
- Interne Operator-Zeit & Qualitätssicherung: 2.000–3.000 € / Jahr
Fixkosten: ca. 6.000–9.000 € pro Jahr, selbst wenn der Scanner nur ein paar Tage im Jahr läuft.
Was kostet 3D-Handscanner mieten realistisch?
Beim 3D-Handscanner mieten liegen marktübliche Preise bei:
- Tagesmiete: ca. 300–450 €
- Wochenmiete: ca. 1.500–2.500 €
Der entscheidende Vorteil:
Du zahlst nur dann, wenn du den Scanner wirklich brauchst.
Bei Numtec Perform kommen zusätzlich kalibrierte Systeme, Projektberatung und Praxiserfahrung dazu – ohne langfristige Bindung.
Der echte Break-even-Punkt
Rechnen wir konservativ und realistisch:
- Durchschnittliche Projektmiete (1 Woche): ~2.000 €
- Jährliche Fixkosten beim Kauf (ab Jahr 2): ~7.500 €
Break-even liegt bei ca. 4–5 Projekten pro Jahr, ohne die Anfangsinvestition zu berücksichtigen.
Rechnet man den Kaufpreis sauber mit ein, verschiebt sich der Break-even auf 8–10 Projekte pro Jahr – dauerhafte Kosten müssen gedeckt werden, jedes Jahr.
Alles darunter: 3D-Handscanner mieten ist wirtschaftlich überlegen.
Der Faktor, den Zahlen allein nicht zeigen: Technologie-Fit
Ein weiterer Grund, warum 3D-Handscanner mieten sinnvoll ist:
Es gibt nicht den einen Scanner.
- Strukturlicht-Scanner: ideal für komplexe Geometrien & Reverse Engineering (~0,1 mm)
- Laser-Scanner: für hochpräzise Qualitätskontrolle (~0,02 mm)
- Großflächige Systeme: für große Bauteile & Umgebungen
Kaufst du heute einen Scanner und brauchst morgen eine andere Technologie, hast du kein Lernproblem – sondern ein mehrtausend-Euro-Problem.
Mit Miete kannst du:
- projektweise die richtige Technologie wählen
- Scanner testen, bevor du investierst
- Fehlkäufe konsequent vermeiden
Praxisbeispiel: Reverse Engineering eines Maschinenteils
Ein Kunde möchte ein 30 Jahre altes Bauteil digitalisieren und nachfertigen.
Kauf:
- Investition: ca. 15.000 €
- Schulung & Einarbeitung
- Unsicherheit bei Genauigkeit und Workflow
3D-Handscanner mieten:
- 1–2 Wochen Miete: 1.800–3.000 €
- Passender Scanner für genau diese Aufgabe
- Unterstützung bei Scanstrategie & Setup
- Nach Projektende: keine Folgekosten
Die benötigte Genauigkeit von 0,1–0,5 mm ist so reproduzierbar erreichbar – ohne Glücksspiel.
Operator-Know-how: Der stille Kostenfaktor
Ein Scanner ist nur so gut wie sein Bediener.
Beim Kauf:
- Know-how liegt bei einer Person
- Personalwechsel = erneute Schulung
- Fehlerkosten schwer kalkulierbar
Beim 3D-Handscanner mieten:
- Arbeiten mit erfahrenen Anwendern
- Best Practices direkt im Projekt
- Wissen bleibt im Team
Das reduziert Ausschuss, Nacharbeit – und Frust.
Wann Kaufen wirklich Sinn macht
Ehrlich gesagt: selten.
Ein Kauf lohnt sich nur, wenn:
- 5+ Scan-Projekte pro Monat dauerhaft anfallen
- Scanning ein Kerngeschäft ist
- tägliche QC-Aufgaben bestehen
- ein erfahrenes Team vorhanden ist
Typische Käufer:
- Reverse-Engineering-Dienstleister
- Automotive- & Industrie-Zulieferer
- spezialisierte Ingenieurbüros
Für alle anderen gilt: 3D-Handscanner mieten ist die rationalere Wahl.
Fazit: Rechnen schlägt Bauchgefühl
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Kaufen oder mieten?“
Sondern:
„Wie minimiere ich Kosten, Risiko und Lernkurve – bei maximaler Qualität?“
Für rund 80 % der Unternehmen ist die Antwort klar:
3D-Handscanner mieten.
Nicht, weil es billiger wirkt.
Sondern weil es betriebswirtschaftlich sauber ist.
Numtec Perform – 3D Scanning.
Über 3.000 Projekte zeigen: Intelligente Entscheidungen entstehen aus klaren Zahlen, nicht aus Reflexkäufen.



